Die Schirmmeister waren die ersten Waffentrainer. „Schirmen“ leitet sich vom Mittelhochdeutschen „scirmen“ ab, was nichts andere bedeutet als zu fechten. Erst im 13. Jahrhundert, begann man, die Kampfeskünste des europäischen Mittelalters schriftlich und graphisch zu fassen. Etwas später, in Zeitalter der vermehrten Gerichtbarkeitskämpfe keimte die Zunft der Schirmmeister auf, denn jeder, der es sich leisten konnte sich einen solchen zu nehmen, tat dies, um zu überleben.
Langsam entwickelte sich eine Zunft, die, mit ihrem Können oft wetteifernd maßgeblich am Ausgang eines Zweikampfes beteiligt war. Wer sich den besseren Meister leisten konnte, war am Ende Sieger. Aus den Schirmmeistern, wurden die Waffen-und Fechtmeister und wandelten sich in der Neuzeit zu Trainern, doch eines blieb: den Schützlingen das Beste der Künste mit auf den Weg geben.
Von Johannes Lichtenauer, über Hans Thalhoffer und Peter von Danzig zu Fillipo Agripa und Capo Ferro und alle anderen Meister, eines haben sie uns gelehrt: Treffen ohne getroffen zu werden.
Wir versuchen ihnen nachzueifern, die Lehren aufzunehmen und weiterzutragen, uns in sie hineinzuversetzen um am Ende zu verstehen.